
- Auch rote Karte für Spieler, die aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung das Spielfeld verlassen, und für Offizielle, die sie dazu auffordern
- Massnahmen bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ gültig
Bei einer Sondersitzung in Vancouver (Kanada) hat der International Football Association Board (IFAB) einstimmig zwei von der FIFA vorgeschlagene Regeländerungen verabschiedet, die diskriminierendes und unangemessenes Verhalten unterbinden sollen.
Gemäss IFAB-Jahresversammlung vom Februar gehen diese Beschlüsse auf eingehende, von der FIFA geleitete Gespräche mit allen wichtigen Interessengruppen zurück.
Bedecken des Mundes bei Auseinandersetzungen mit Gegenspielern
Nach Ermessen des Wettbewerbsorganisators kann jeder Spieler, der sich bei einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler den Mund bedeckt, mit einer roten Karte bestraft werden.
Verlassen des Spielfelds aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung
Nach Ermessen des Wettbewerbsorganisators kann der Schiedsrichter jeden Spieler, der aus Protest gegen eine Entscheidung des Schiedsrichters das Spielfeld verlässt, mit einer roten Karte bestrafen. Diese neue Regel gilt auch für jeden Teamoffiziellen, der Spieler zum Verlassen des Spielfelds auffordert.
Verursacht ein Team einen Spielabbruch, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet.